Natur-Geschichten

Das Mai Bingo zum Download: Mai-Bingo

 
 
 

Natur LandArt-Mandala auf dem Bauernhof

Auf unserem Spielplatz bei der Spielgruppe Muhli soll ein grosses wunderschönes Natur-Mandala entstehen. Wir haben den Anfang gemacht, alle, Gross und Klein sind herzlich eingeladen mit zu machen!

Beachtet bitte aber folgendes:
Nehmt nur Naturmaterial, und dies bitte nur von der Spielplatz-Wiese oder vom Wegrand. (Damit die hohe Wiese nicht zertrampelt wird, und sie somit besser gemäht werden kann).
Es dürfen auch Sachen von einem Waldspaziergang mitgebracht und ausgelegt werden, wie z.B. Tannzapfen.
Und bitte lasst auch den Barfuss-Weg und der Spielgruppen-Garten wie er ist.

Wir freuen uns auf das grösstmögliche und schönste Natur-MANDALA.

 
 
 

Das April Bingo zum Download: April-Bingo

 
 
 

Ostern!
Eine Geschichte, Spannendes und etwas zum basteln!
hier als Download: Ostern
Herzlichen Dank an Natur-Spiel-Wald

 
 
 
 

Vom Regen
Hoch oben im Himmelszelt, da wohnen die Wolkenfrau und der Regenmann.
Sie schauen aus dem Fenster ihres Wolkenhauses. Draussen heult der Wind, Blitze zucken blitzschnell vorbei, und durch die watteweiche Wolkenwand hört man den Donner grollen.
Die Wolkenfrau und der Regenmann haben viele viele Kinder, Regentropfenkinder.
Sie sehen lustig aus, und haben lustige Namen wie Klatschnass, Tropfenkerl, Glitzerding, Plumpstropf, Regengnom, Wasserstern, usw.
Die Regentropfenkinder wechseln ständig ihre Form. Manchmal sehen sie aus wie kleine Käfer, Fische, Sterne, Gespensterchen, Gnome, Männchen, Weibchen oder Kinder. Immer sind sie klitzeklein und randvoll mit Wasser.

„An die Arbeit!“ ruft die Wolkenfrau und klatscht in die Hände. Der Regenmann treibt die Regentropfenkinder aus dem Wolkenhaus.
Jubelnd vor Freude streifen sie die wärmenden Sonnenstrahlen, und glitzern in den schönsten Farben. Sie lachen die Sonne schelmisch an voller Vorfreude auf die lustigen Luftsprünge.Die Regentropfenkinder werden zu Regentropfenmusikanten. Sie trommeln auf die Dachziegel, klatschen gegen Glasscheiben, trommeln auf die Blätter der Bäume, glucksen in den Dachrinnen, murmeln in Bächen und tosen über Wasserfälle. Wir sitzen inmitten des Regentropfenorchesters. Die Regentropfenmusikanten kennen so viele verschiedene Lieder. Am Schluss malen sie noch Muster auf die Fensterscheibe und Ringe auf die Pfützen.
Die Reise eines Regentropfenmusikantes kann sehr unterschiedlich enden. Es kommt darauf an wo sie landen. Alles ist möglich. Ein Regentropfen fällt auf einen Hund, ein anderer auf das Fahrrad, in den Sandkasten, auf die Schaukel, auf Eure Nasenspitze, auf ein Butterbrot, auf ein Autodach, in eine Blume. Manche versickern in der Erde, andere werden verschluckt oder weggeputzt. Die Regentropfenmusikanten freuen sich, wenn sie Wassertropfenfreunde treffen in Pfützen, Bächen oder Seen. Viele von ihnen schwimmen bis ins Meer. Wenn sie Glück haben, zieht sie ein Sonnenstrahl wieder in den Himmel hinauf ins Wolkenhaus. Bei der Wolkenfrau und dem Regenmann warten sie auf die nächste Reise.

Und wenn ein solcher heftiger Regenschauer vorüber ist und die Sonne hinter den Wolken wieder hervorschaut, dann kommt der Regenbogen und bringt uns Menschen immer wieder zum Staunen.

Versuche einmal unter dem Regenbogen hindurch zu gehen! Und, hast du gewusst, dort wo der Regenbogen die Erde berührt, dort muss ein Schatz vergraben sein!

Die Geschichte vom Regen als pdf zum Download

 
 
 

Der kleine Bär Lauch
Vor vielen, vielen Jahren, als es bei uns noch wilde Bären gab, hielt der kleine Bär Lauch mit seinen Eltern und Geschwistern Winterschlaf. Der Winter war sehr lang und schrecklich kalt. Doch die Bärenkinder hatten wie auch ihre Eltern ein dickes Fell, so mussten sie nicht frieren. Sie hatten sich auch ein ordentliches Bäuchlein angefressen, von dem sie während des Winterschlafes zehren konnten.
Nun geschah aber, was in vielen Familien geschieht, das kleinste und frechste Bärenkind brauchte nicht so viel Schlaf wie die Eltern und Geschwister. Immer wieder wachte es auf und versuchte seine Geschwister zu wecken. Es langweilte sich schrecklich und veranstaltete eine grauslige Unordnung in der Bärenhöhle. Was es auch unternahm, die anderen hatten einen Bärenschlaf. So blieb ihm nichts anderes übrig, als auch immer wieder zu schlafen.
Aber eines Tages, wachte es wieder auf, denn ein vorwitziger, kleiner Sonnenstrahl kitzelte ihn auf der Nase. Er musste niesen und traute seinen Augen nicht, dieser kleine Sonnenstrahl kam von draußen, von da, wo die Mama gesagt hatte, er dürfte nie allein hin gehen „Aufwachen“, schrie der kleine Bär. “ „Aufwachen, der Frühling ist da!“ Mama Bär blinzelte mit einem Auge, brummte aber dann noch sehr verschlafen: „Leg dich wieder hin, es ist noch viel zu früh. Die Sonne will dich nur necken, bist du erst draußen, ist sie wieder verschwunden. Wir müssen schon noch ein paar Tage warten!“
Warten, warten immer nur warten, das musste der kleine Bär nun schon den ganzen Winter lang. Er wollte raus nicht mehr warten, im Wald mit den Geschwistern toben, tollen und spielen. Aber die, die schliefen ja noch – nichts zu machen! Am nächsten Tag aber, als der kleine Sonnenstrahl wieder so frech in die Höhle schien, war der kleine Bär Lauch nicht mehr zu halten. Er zwängte sich durch die Steine, das Moos und die Zweige, mit denen seine Eltern die Höhle verschlossen hatten. Er hielt die Nase in die Luft und sog diese tief in sich hinein. Wie das duftete, der Geruch war zu verlockend. Er musste ihm einfach nachgehen. Mit seinen kurzen Beinchen trippelte und trappelte er über Zweige, Äste, fiel in Pfützen und rutschte sogar auf einem Schneefeld aus. Doch mit einem Mal waren die lustigen Sonnenstrahlen verschwunden und es wurde dunkel und unheimlich im Wald. Außerdem knurrte sein Magen inzwischen schon recht laut. Der kleine Bär wollte nun schnellstens heim, doch wie er sich auch drehte und wendete, er wusste den Heimweg nicht mehr. Er bekam Angst und rief laut nach seiner Mama, bekam aber keine Antwort.
Als es ganz dunkel wurde, suchte er Schutz unter einem alten, dicken Baum, dessen Rinde ganz mit Moos bewachsen war. Er versuchte das Moos, doch es schmeckte grauenvoll. So blieb ihm nichts anderes übrig, als dicht an den Baum gekuschelt zu schlafen. Doch da stieg ihm der Duft, der ihn schon vor der Höhle gelockt hatte, wieder in die Nase. Er probierte die grünen und länglichen Blätter auf denen er lag und – sie schmeckten! Er kaute und schleckte und fraß, bis er satt war. Danach schlief er erschöpft unter dem Baum ein.
Inzwischen war die Bärenmama aufgewacht und hatte entdeckt, dass ihr Jüngster nicht mehr in der Höhle war. Sie machte sich mit dem Bärenpapa und den Geschwistern auf die Suche. Als die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages wieder durch den Wald fielen, fand die Bärenmama ihr Kind mitten in einem grünen Feld liegend, tief und friedlich schlafend. Sie freute sich, rief ihrem Mann und den Bärengeschwistern zu: “Seht, wo unser kleiner Ausreißer liegt, mitten im ersten Frühstück der Familie Bär. Der kleine Bär wurde geweckt und sie frühstückten gemeinsam im Frühlingswald.
Und seit diesem Tag, dem Tag an dem der kleine Bär Lauch die ersten leckeren Blätter des Waldes verspeist hatte, heißen diese Blätter BÄRLAUCH.

Bärlauch-Rezepte:

Bärlauchöl
Frischer Bärlauch (Menge nach Belieben)fein schneiden und in eine gut verschliessbare Flasche einfüllen. Wer mag kann noch Chilischoten dazugeben. Mit Olivenöl auffüllen.

Bärlauchpesto
Bärlauch säubern und fein schneiden. Gehackte Walnüsse, Pinienkerne oder Mandeln beigeben Zutaten mischen, in Gläser abfüllen und mit Olivenöl aufgiessen.
Kühl aufbewahren.

Bärlauchbutter
Frischer Bärlauch fein gehackt, Salz nach Belieben, mit Butter gut vermischen und kühlstellen.

Bärlauchdips
Fein geschnittener Bärlauch mit Hüttenkäse, Sauercreme, Magerquark oder Frischkäse mischen.
Nach Belieben mit Salz würzen.


Die Bärlauchbutter und die Dips passen wunderbar zu Gschwellti oder auch als Brotaufstrich.

Die Rezepte sind aus «Wild Wald Wunderbar, ein kulinarischer Streifzug durch den Wald» ISBN: 978-3-905437-41

Geschichte vom kleinen Bär Lauch und die Rezepte als pdf Download

 
 
 

Wie d’Schlüsselblueme zu ihrem Name cho isch

muhli.ch